Sehenswürdigkeiten

Burg von Padenghe

Die Besiedelung von Padenghe sul Garda geht erwiesenermaßen auf die Neolithische Zeit (Jungsteinzeit) zurück und erreichte ihren Höhepunkt im römischen Zeitalter, als Padenghe mit seinem Hafen zu einem wichtigen Handelsplatz wurde. Um sich vor der Barbarischen Invasion zu schützen, wurde die Siedlung vom Seeufer auf den Hügel verlegt, wo die Burg Padenghe nun der Bevölkerung Schutz garantieren sollte. Die auch heute noch sehr gut erhaltene Festung stammt aus dem 10. Jahrhundert. Charakteristisch sind die Festungsmauern, die von Zinnen eingerahmt sind. Vom gewaltigen Wachturm aus eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf den Gardasee und auf die umliegende Landschaft.

Entfernung vom Landgasthof: 850 m

Museum der Mille Miglia in Brescia

Das Museum der Mille Miglia gibt seit Ende 2004 ein lebendiges Zeugnis von der Mille Miglia, dem legendären Autorennen von Brescia nach Rom und zurück.
Das Museum der Mille Miglia können Sie vom Gardasee aus ganz bequem erreichen, es befindet sich im Inneren des Klosters Sant’Eufemia della Fonte, einem architektonischen Prachtkomplex vor den Toren Brescias. Der herrliche Standort und die historische Bedeutung der Örtlichkeiten verleihen dem Museo Mille Miglia noch zusätzliches Prestige. Das der Mille Miglia gewidmete Museum bringt dem Besucher ein außergewöhnliches Sportevent nahe und zeigt gleichzeitig einen Ausschnitt aus Geschichte, Kultur und Brauchtum Italiens von 1927 bis heute.

Entfernung vom Landgasthof: 28 Km

Das „Vittoriale degli Italiani“ in Gardone Riviera

Das Vittoriale degli italiani ist das Anwesen des italienischen Schriftstellers Gabriele D’Annunzio (1863-1938) im Ortsteil Gardone di Sopra von Gardone Riviera. Der extravagante und durch seine offene Verehrung der italienischen Faschisten sehr umstrittene Künstler errichtete mit Hilfe des Architekten Giancarlo Maroni eine weitläufige Parkanlage. Das 9 Hektar große Gelände umfasst heute neben dem Wohnhaus D’Annunzios Parks, Gärten, ein Freilichttheater und das Mausoleum – größte Kuriosität ist ein altes Kriegsschiff im Garten des Exzentrikers. Trotzdem oder gerade deshalb finden knapp 300.000 Besucher jährlich den Weg nach Gardone Riviera.

Entfernung vom Landgasthof: 21 Km

Turm von San Martino

Ein paar Kilometer von Desenzano del Garda entfernt, liegt ein wichtiger Ort für die Geschichte Italiens – San Martino della Battaglia. Dieser Ort ist bekannt für die Schlacht zwischen Italienern und Österreichern, die am 24. Juni 1859 stattgefunden hat. Im Gedenken an dieses blutige Ereignis, in der Zehntausende Menschen ihr Leben verloren haben, wurde zwischen 1880 und 1893 ein 74 Meter großer Turm gebaut.
In jeder Nacht werden auf der Spitze des Turms drei Lichtstrahlen der italienischen Trikolore reflektiert.
Hinter dem Turm befindet sich das historische Museum mit Erinnerungsstücken und historischen Dokumenten der Schlacht, während in dem daneben liegenden Beinhaus 2.619 sterbliche Überreste der italienischen und österreichischen Soldaten zu sehen sind.

Entfernung vom Landgasthof: 18 Km

Grotten des Catull in Sirmione

Die schöne Lage und das milde Klima des Gardasees zogen schon seit Jahrtausenden Menschen an, die sich an den Ufern niederließen. Vor allem aus der römischen Epoche finden sich spannende Hinterlassenschaften, die heute zu den Sehenswürdigkeiten der Regionen um den Gardasee zählen.
Eine der beeindruckendsten Ausgrabungen aus römischer Zeit sind die Grotten von Catull, eine fälschlicherweise als Grotten bezeichnete Anlage, die eine alte römische Villa samt Thermalbädern umfasst. Sie befindet sich am Ende der Landzunge von Sirmione. Am Eingang der ehemaligen Villa befindet sich heute ein kleines aber sehr modernes Museum, in dem der Besucher viele der Grabungsfunde besichtigen kann. In 3D-Animationen werden die Gebäude rekonstruiert dargestellt. Neben der römischen findet man auch eine prähistorische und eine mittelalterliche Ausstellung. Sirmione verfügt über heißes Thermalwasser, das bereits die Römer kannten und nutzten. In der Anlage der Grotten von Catull wurden in einer Tiefe von 18 Metern römische Bleirohre entdeckt, die das heilende Wasser in das antike Thermalbad leiteten. Die Ruinen sind für Besucher zugänglich und lassen viel von dem damaligen Luxus erahnen. Zwischen den Ausgrabungen findet man uralte knorrige Olivenbäume. Fast möchte man vermuten, dass sie schon beim Bau der Anlage zugegen waren.

Entfernung vom Landgasthof: 21 Km